Die Kleingruppenhaltung ist eine in Deutschland neu eingeführte Haltungsform für Legehennen.
Sie wurde in Zusammenarbeit zwischen Wissenschaftlern und Praktikern entwickelt und bietet den Tieren die Möglichkeit, ihr arttypisches Verhalten auszuüben bei einer gleichzeitig guten ökonomischen Bilanz.
So leben die Hennen in einer festen Gruppe von 28 bis maximal 60 Hennen. Die gesamte Bewegungsfläche einer Gruppe beträgt ca. 4,8 m² und ist mit Futter- und Tränkeeinrichtungen, erhöhten Sitzstangen, Scharrmatten sowie einem abgetrennten und abgedunkelten Nest zur ungestörten Eiablage, ausgestattet.
Diese Haltungsform ist besonders umweltschonend, da hier eine sehr geringe Staubbelastung entsteht und auch der Kot der Tiere (Ammoniak und Stickstoff) direkt entsorgt wird ohne den stallnahen Boden zu belasten.